Gedanken an einer geliebten Katze




Titel: Gedanken an einer geliebten Katze
Datum: 22.01.2008
Sprache: Deutsch
Art: Tierquälerei

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Abgeschlossen

Mit dieser Geschichte möchte ich jeden sagen, dass ich Tierquäler hasse!
Tiere sind kein Gegenstand, die keine Gefühle haben, mit den man machen kann was man möchte.
Manchmal wenn ich höre das ein Tier ausgesetzt oder sogar gequellt wurde, denke ich, dass das der Mensch das schlimmste Monster ist was es geben kann und wie wir Mensch uns einbilden können so Intelligent und überaus weit in der Entwicklung sind, wenn wir so was ein anderes Lebewesen antun können.


Klappentext
Der Kauf einer Katze lässt eine Mutter daran denken wie sie selbst einmal auf grausame weiße ihre geliebte Katze verloren hat. Im Gedanken geht sie den tragischen Tag noch einmal durch.


Gedanken an einer geliebten Katze
 Meine Tochter Sandy wünschte sich schon seit sie 3.Jahre alt war eine Katze.
Sie war total vernarrt in diese Tiere, jedoch wollte ich einfach kein Tier im Haus haben. Nicht das ich keine Tiere mochte oder mein Kind damit ärgern wollte, ich hatte als Kind selber eine sehr süße Katze, die jedoch etwas grausames passiert ist. Seit dem konnte ich Katzen nicht mehr in meiner nähe ertragen und meiner Tochter wollte ich den schmerzhaften Verlust des Todes eines Tieres ersparen.
Mein Mann und meine Tochter haben es immer verstanden und akzeptiert, aber nun wird Sandy 15.Jahre alt und noch immer ist ihr Wunsch eine Katze zu haben unglaublich groß, so das auch mein Mann mich überredet hat ihr nun endlich eine zu kaufen.
Ich selber kann zwar noch immer nicht wirklich den Gedanken ertragen bald wieder eine Katze im Haus zu haben, aber ich muss auch mal über die Sache hinweg kommen, schließlich ist es schon 30.Jahre her.
Ich war 5.Jahre alt als ich meinen Kater Zorro bekommen habe. Meine Großeltern haben ihn mir zum Geburtstag Geschenkt. Ich habe diesen Kater unglaublich doll geliebt! Da wir ein Haus mit Garten hatten und auch kaum Autos auf der Straße fuhren, konnte er sogar für ein paar Stunden raus. Er eigentlich nie weit weg von unserem Haus, so das er sofort kam wen man ihn rufte. Später als ich zur Schule ging, ließ ich ihn morgens immer raus und wen ich wieder Heim kam, saß er schon vor der Tür und wartete das ich ihn wieder ins Haus ließ und ihn etwas zum essen mache.
Eines Tages, es war kurz vor meinen 8.Geburtstag, kam ich von der Schule und er saß nicht vor der Tür. Ich hatte mich zwar etwas bewundert, aber ich dachte mir, dass meine Mutter ihn vielleicht schon rein gelassen hatte. Aber als sie fragte, sagte sie nur, dass sie ihn heute noch garnicht gesehen hatte.
Ich lief raus in den Garten und rief ihn, wie gesagt weit vom Haus war er ja nie, daher musste er mich hören und gleich kommen. Aber er kam nicht.
Ich stellte mir sofort das schlimmste vor, z.b. das er von einem Auto überfahren wurde, oder jemand Fremdes ihn einfach mitgenommen hatte.
Meine Mutter versuchte mich zu trösten und meinte, dass er vielleicht mein rufen nicht gehört hatte oder mit Mäusejagden zu beschäftige ist und daher keine Lust hätte zu kommen. Aber ich merkte, dass sie sich genauso um Zorro sorgte wie ich.
Als Zorro am nächsten Tag noch immer nicht da war, suchten meine Eltern die Gegend ab. Sie klopften an jeder Tür und fragten die Leute ob sie Zorro gesehen haben. Auch im Tierheim und verschiedene Tierarztpraxen ruften sie an, in der Hoffnung jemand hätte Zorro dort abgegeben. Aber niemand hatte ihn gesehen oder gefunden.
Eine Woche verging, es war die schlimmste Woche meines Lebens, da bekamen wir einen Anruf von einer Tierarztpraxis. Sie hätten einen Kater gefunden, der in seinem Halsband unsere Adresse und Telefonnummer drin zu stehen hatte.
Meine Mutter war im ersten Moment glücklich als sie das hörte, doch plötzlich fing sie an zu weinen, denn der Tierarzt teilte ihr mit, dass unser treuer und geliebter Zorro tot gefunden wurde.
Wir sollten aber trotzdem hin, damit wir sicher sein konnten das es auch wirklich unser Kater war und auch um einiges zu klären.
Ich wollte mich unbedingt von Zorro verabschieden, ihn leb wohl zu sagen, aber ich durfte es nicht.
Meine Eltern gingen allein mit dem Arzt in den Raum wo unser toter Kater war.
Ich war wütend! Ich wollte ihn doch so gerne noch einmal sehen und ich verstand es nicht, dass ich ihn nicht leb wohl sagen durfte.
Als meine Eltern wieder aus dem Raum kamen, war meine Mutter total aufgelöst, sie konnte einfach nicht aufhören zu weinen. Auch mein Vater sah kreide bleich aus und sagte zum Arzt, dass es Monster wären, die so was taten.
Als wir aus der Praxis raus waren, tat ich so, als ob ich mein Haargummi vergessen hätte und ihn wiederholen wollte.
In wollte mich so sehr von Zorro verabschieden, dass ich dafür sogar gelogen habe um zu ihn zu sehen.
Ich wünschte, ich hätte es nie getan!
Ich schlich mich in den Raum, zum Glück, oder sollte ich besser sagen Pech?, war keiner da.
Ich sah gleich eine abgedeckte Kiste, da muss Zorro drin sein! Ich nahm die Decke langsam runter und schaute hinein. Ich sah das schlimmste, was man je sehen konnte.
Dieser Anblick verfolgt mich noch heute in meinen Albträumen.
Da lag unser Kater, denn man aber nur noch durch das Halsband identifizieren konnte.
Der Anblick war so schlimm, dass ich rückwärts lief und so laut ich konnte schreite.
Meine Eltern und auch der Tierarzt standen plötzlich hinter mir. Meine Mutter nahm mich in ihre Arme und flüsterte mir ins Ohr, warum ich nicht hören konnte. Ich merkte, dass sie es nicht böse meinte, da ich ja jetzt wusste das sie mir einfach den Anblick ersparen wollte.
Da ich Zorro schon so gesehen habe, wollte ich natürlich die ganze Wahrheit erfahren und somit erzählten mir meine Eltern die schlimmste Horror-Geschichte.
Einige Jugendliche hätten unseren Kater in der nähe unseres Hauses gefunden. Er war vermutlich grade auf den weg nachhause. Sie hatten an scheint Langeweile, daher haben sie unseren Kater gefangen und zu sich nachhause geschleppt.
Zorro war ein wundervoller Kater und vertraute Menschen, daher hatten sie es auch leicht.
Als sie ihn dann bei sich hatten, taten sie etwas, was für jeden unglaubwürdig und vor allem unmenschlich ist!
Einer von ihn kam nämlich auf die Idee seine Zigaretten auf Zorro auszudrücken. Ein Anderer schnitt ihnden Schwanz ab. Außerdem hatte Zorro Spuren von Schlägen und Tritte. Seine Beine waren gebrochen und auch andere Knochen. Er musste unglaublich gelitten haben. Trotz allem lebte er noch, als ihn diese Jugendliche in eine Mülltonne warfen.
Eine alte Frau fand ihn, er musste schon ein paar Stunden drin gelegen haben und brachte ihn zum Tierarzt. Er konnte ihn aber nicht mehr retten, zu groß war seinen Verletzungen.
Vielleicht ist es auch besser so, wer weiß wie sein Leben sonst gewesen wäre und ob er jemals wieder vertrauen zu uns Menschen gehabt hätte.
Vielleicht hätte er uns auch die Schuld gegeben, für das was ihn  angetan wurde, denn wir waren ja nicht für ihn da. Ich gebe mir jedenfalls noch immer die Schuld daran.
Die Jugendlichen wurden damals sogar gefasst, aber wirklich bestraft wurden sie nicht, denn sie bekamen nur eine Geldstrafe, 100.Euro für jeden.
Einer der Jugendlichen kam sogar einige Monate später zu uns nachhause. Ich versteckte mich auf der Treppe und lauschte, da meine Mutter zu Tür gegangen war.
Der Jugendliche hatte sich bei meiner Mutter entschuldigt. Er sagte, er hätte Zorro nichts getan, nur zugeguckt. Er hatte sogar eine Babykatze bei sich, als wieder gut Machung.
Meine Mutter ist total ausgerastet und schrie ihn an, was er sich wohl einbildet hier her zu kommen. Ob er glaubte, dass er es mit einer Entschuldigung wieder gut machen könnte, was er Zorro angetan hat, der für uns ein Familienmitglied war. Und das er genauso viel Schuld hatte wie die anderen, da er Zorro nicht geholfen hatte.
Meine Mutter nahm die Babykatze an sich und sagte noch zu ihn, dass sie ihn und den anderen niemals verzeihen wird und sie die Babykatze lieber an sich nimmt, damit sie auch ihr so was antat wie Zorro. Bevor er noch ein Wort sagen konnte, warf meine Mutter ihn die Tür vor der Nase zu.
Die Babykatze konnten wir damals nicht behalten, zu groß war noch der Schmerz. Aber sie fand ein schönes zu hause bei meinen Großeltern und wurde 10.Jahre alt.
Nun, dies ist der Grund warum ich den Wunsch meiner Tochter so lange nicht erfühlen konnte. Aber jetzt, wo soviel Zeit vergangen war, muss ich mich stellen. Ich habe ja auch keine andere Wahl, denn in ein paar Minuten wird mein Mann und sie mit einer Katze nachhause kommen. ...

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