Kapitel 03 - Eine weitere Kriegerin

  Titel: Eine weitere Kriegerin
Original:
Datum: 02.01.1998
Überarbeitung: 29.05.2013
Art: Magical Girl, Fantasie
Sprache: Deutsch


Nach dem sie das Monster besiegt haben und sich vergewissert haben das die Menschen wieder ganz normal ihren Alltag weiterführen, gingen sie zu Tobias nachhause um ihn alles zu erklären.
„Wow, dann ist unsere Erde ganz schön in Gefahr“, sagte er als die Mädchen ihn alles erzählt haben. „Und Luni weiß noch nicht mal wo sie Anfangen soll zu suchen, da die magische Erdenprinzessin noch nicht erwacht ist.“, sagte Nadja bestürzt. Tobias sah sie fühl sorglich an und nahm sie in den Arm. „Keine Angst, ihr zwei wird es denn Monster schon zeigen. Und es wird sicherlich nicht lange dauern und sie wird ihre Kraft erwecken und den ganzen Unsinn ein Ende bereiten.“ Nadja sah ihn in die Augen und die beiden mussten lächeln.
Plötzlich unterbrach Monika diesen schönen Augenblick, in dem sie die beiden auf einen Bericht im TV aufmerksam machte.
„Sag mal Tobi, ist das nicht das Geschäft deiner Mutter?“.
Der Bericht ging wirklich über den Juwelierladen von Tobias Mutter, die den Schmuck fast verschenkte und die Leute sich deswegen halb zu Tode verprügelten.
„Da geht etwas nicht von rechten Dingen.“, sagte Tobias und klebte regelrecht am Schirm des Tv-Geräts. „Da muss ein Monster dahinter stecken!“, war Monika sofort davon überzeugt. „Komm, wir werden es uns ansehen gehen.“
Die drei machten sich sofort auf dem Weg zum Juweliergeschäft.
Kurz vor dem Geschäft blieb Luni plötzlich vor einem Café stehen. Nadja die es bemerkte fragte was mit ihr sei, aber Lunis Blick war wie gefesselt auf dem Café gerichtet. „Geht schon mal vor, ich glaube ich spüre etwas.“ Und bevor Nadja darauf etwas antworten konnte sprang Luni auf das Café zu. Etwas besorgt schaute Nadja ihr hinterher und rannte dann den anderen wieder hinterher.
Schon vor dem Geschäft von Tobias Mutter spürten die Mädchen wie den Menschen die Energie geraubt wird. Doch anstatt umzufallen wie beim Einkaufscenter einen Tag zuvor, wurden die Menschen ungewöhnlich aggressiv.
„Und nun?“, fragte Tobias. „Jetzt suchen wir das Monster und werden es endgültig vernichten!“, antwortet Monika und biss sich dabei verärgert auf die Unterlippe.
Unbemerkt schlichen sich die drei ins Geschäft, wo sie von anderen herum geschubst und gedrückt wurden. Auch mussten sie aufpassen nicht in einen der vielen Prügeleien wegen irgendeines Schmuckstücks, dazwischen zu geraten.
Als Tobias sich grade zwischen ein paar Frauen drängelte stoß er plötzlich gegen eine Person an. „Oh Entschuldigung.“, sagte er grinsen und schaute der Person ins Gesicht. Es war eine schlanke rothaarige, die ihn sehr grimmig ansah. „Mama?“, sagte er leise, doch die Frau grinste ihn nur  gemein an. „Ich bin nicht deine Mutter!“, sagte es nur und verwandelte sich plötzlich in ein grünes Monster mit unendlich vielen Armen. Tobias stand starr da und glaubte nicht was er sah. Die Menschen um ihn herum hörten plötzlich auf sich zu streiten und umkreisten das Monster.
Nadja und Monika nutzen diese Chance um sich unbemerkt zu verwandeln.
Tobias wurde indessen immer mehr von den Menschen eingeengt und das grüne Monster lachte höhnisch.
„Nun reicht es aber!“, schrie Shining Moon und die Masse blieb wie auf Kommando stehen.
„Wem haben wir denn da?“, spottete das Monster und die Menschen drehten sich zu den beiden um.
Erschrocken rückten die Mädchen ein Schritt zurück. „Und nun?“, fragte Nadja leise ihre große Schwester, aber diese zuckte nur mit den Schultern.
„Los macht das Monster fertig!“, schrie Tobias und wurde prompt von dem Monster zu Boden geworfen.
„Das reicht!“ die Mädchen starrten einen Angriff, doch die Menschenmasse stellte sich vor dem Monster und um die Menschen nicht zu verletzten brachen sie den Angriff ab. Das Monster lachte höhnisch und starrte zum Gegenangriff. Die Mädchen wurden zu Boden geschleudert und die Menschen fingen an sie ebenfalls anzugreifen. „Oh Gott, was sollen wir tun?“, fragte Monika verzweifelt.
Zur gleichen Zeit saß Luni unter einem Tisch im Café und redete mit einem blond Haariges Mädchen. „Es wird Zeit Anna, die Mädchen sind in Gefahr, wirst du mir vertrauen?“. Das Mädchen saß es mit großen Augen an. „Also wenn das eine verarsche sein soll, dann werde ich mächtig wütend.“
Dann stand sie auf und folgte Luni.
Nadja und Monika konnten sich von den Menschen befreien, die sie angegriffen haben, aber die nächsten waren schon dabei sie wieder einzukesseln, als plötzlich von weiten eine Stimme rufte: „Venustransit!“ Ein heller Lichtstrahl blendete die Mädchen und man hörte ein „blong“
Die Menschen wurden bewusstlos und vielen zu Boden. In diesen Moment sahen auch Nadja und Monika dass das Monster die Menschen mit ihren vielen Armen kontrolliert hatte. Die Mädchen nickten sich zu und griffen dann gemeinsam das Monster an. „ Magischer halb Mond!“ „Feuer Phobos!“ „Venustransit!“
Das Monster schrie auf und löste sich langsam ins nichts auf. In diesen Moment erblicken die Mädchen das ihr Bekannte Monster aus der Schule. „Ich werde euch noch vernichten!“, zischte es und verschwand.
„So ein Feigling.“, lachte Tobias, der sich in der ganzen Zeit versteckt hielt.
Die Mädchen jedoch waren noch zu überrascht von der unbekannten Schönheit, die sie gerettet hat. „Wer bist du?“, fragte Nadja. „Ich bin Shining Myrte, Tochter von Venus. Luni hat mich zu euch geschickt. Ich kann selber noch nicht glauben was passiert ist.“, lachte sie.
Und das unbekannte Mädchen erzählt ihnen ihre Geschichte.


 Randnotiz


Geschrieben am: 29.05.2013    

 Mein Anmerk von damals war: „Bei dieser Geschichte war mir Tod langweilig und ich wusste nicht genau was ich schreiben sollte.“ Und wenn man sich das Original durchlest, spürt man auch dieses null Bock geschmierte, hauptsache eine neue Kriegerin ist jetzt da. Es waren einfach zwei Seiten blabla und kaum etwas Interessantes dabei gewesen. Ich hoffe, dass ich bei der Überarbeitung es ein wenig ändern konnte und die Geschichte nicht ganz so langweilig geworden ist.

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