Mollys Schicksal




Titel: Mollys Schicksal
Datum: 23.01.2008
Sprache: Deutsch
Art: Missbrauch

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Abgeschlossen


Eine Geschichte in dieser Art schwirrte mir schon ewig im Kopf. Ich fing zuerst an so was in Form eines Tagesbuches zu schreiben, danach habe ich bestimmt schon dreimal versucht es in der ich Form zu schreiben, aber jedes Mal kam ich nach zwei Zeilen nicht weiter.
Nach dem ich aber das Buch „Kein Wort zu Mami“ von Toni Maguire gelesen hatte, schrieb ich einfach darauf los und heraus kam diese Geschichte!
Ich bin der Meinung das sie noch besser sein könnte und ich werde bestimmt noch mal eine Geschichte dieser Art schreiben, nur ausführlicher.


Klappentext
Was tun, wenn man plötzlich mit einen Kapitel aus der Vergangenheit konfrontiert wird, was man eigentlich vergessen möchte.

Molly muss sich nun ihrer Vergangenheit stellen. Denn als junges Mädchen hatte sie ihr Kind weg gegeben. 25.Jahre später steht nun dieses Kind vor ihr und möchte natürlich wissen, warum sie das getan hat.


Mollys Schicksal
Da stand er nun vor ihr. Sie hätte nie gedacht ihn jemals in ihren Leben noch einmal zu sehen. 25.Jahre ist es nun her und er sieht ganz anders aus als sein Vater.
Molly konnte es kaum glauben, dass er sie gefunden hatte. Am liebsten hätte sie ihn die Tür vor der Nase wieder zu geschlagen, aber da sie Krebs in Endstadion hatte und er sie trotz allen gefunden hatte, war sie der Meinung, dass er die Wahrheit erfahren sollte. ... Die Wahrheit, warum sie ihn damals zur Adoption frei gegeben hat!
Molly wunderte sich sehr, dass er noch immer den Namen trug den sie ihn damals gab. Sie hatte vermutetdas seine neuen Eltern, die ihn nach einer Woche seiner Geburt zu sich aufnahmen, ihn einen anderen geben würden. Aber er trug den Namen Ben, den Namen den sie ihn ausgewählt hatte. Molly musste deswegen einwenig lachen, da sie nicht nur das Blut mit ihn verbannt, sondern auch noch ihren gewählten Namen.
Ben, war wirklich ein hübscher junger Mann, sehr ordentlich gekleidet und schien viel Geld zuhaben. Jedenfalls trug er einen teuren Anzug und fuhr ein teures Auto.
Ben schaute sich etwas verlegen in Mollys Wohnung um. Alles so schlicht, keine Fotos, kaum Licht. Er traute sich kaum Molly anzukucken.
„Du möchtest bestimmt wissen warum ich dich nicht haben wollte.“, Sagte Molly plötzlich sehr kühl zu ihn. Ben war überrascht, er hatte nicht gedacht das seine leibliche Mutter so hart ist. Er konnte nur nicken. „Ich wollte damals kein Kind, ich war zu jung. Außerdem bis du das Produkt von hass!“. Diese Worte trafen Ben ins Gesicht. Er fand, dass er nicht mehr wissen sollte. Diese Frau, sie war so kalt, dass hatte er einfach nicht erwartet. „Ich danke dir für deine Ehrlichkeit. ... Und vielen Dank, dass du mir ermöglich hast in einen guten Haus aufzuwachsen, wo man mich liebt.“ Dann nahm Ben seine Jacke und ging aus der Tür. Molly wollte ihn eigentlich gehen lassen, doch dann bekam sie plötzlich doch ein schlechtes Gewissen. Sie war ihn die ganze Wahrheit schuldig, daher ruft sie ihn zurück. „Es tut mir leid.“, Sagte sie. „Ich rede aber nicht gerne über meine Vergangenheit, aber ich möchte das du die Wahrheit erfährst. ... Warum ich dich nicht lieben kann.“ Molly liefen tränen in den Augen. „Glaub mir, ich hätte dich gerne geliebt!“ Ben sah sie verwirrt an. War seine Mutter doch nicht so kalt?
Er setzte sich hin und ließ Molly erzählen.
Molly war damals 10.Jahre alt, als ihre Mutter ebenfalls an Krebs starb. Sie zog zu ihrem Vater, den sie bis dahin kaum kannte. Er war auch nicht grade ein Kinderfreundlicher Mensch. Ständig meckerte er über Molly und schlug sie. Molly wurde dadurch ein ruhiger und zurückhaltender Mensch, so das sie auf ihrer neuen Schule keine Freunde fand. Sie hätte eh keine Zeit für Freundschaften gehabt, denn nach der Schule musste sie nach hause und sich um den Haushalt kümmern. Ihr Vater saß dabei in seinen Sessel und schaute fern, dabei besauft er sich.
Mit 11.Jahren bekam Molly langsam einen Busen. Sie fühlte sich dabei total unwohl, da keiner aus ihrer Klasse schon so einen großen Busen hatte. Damit erweckte sie auch das Interesse ihres Vaters. Er wurde plötzlich netter zu ihr, dann schlug er ihr etwas vor. „Wenn du möchtest kannst du dir etwas Taschengeld verdienen.“ Sagte er. „Du braust dafür nur ein paar Fotos machen.“ Molly wollte es nicht, aber ihr Vater drohte ihr mit Schlägen. Zuerst waren es auch ganz harmlose Bilder, in Unterwäsche oder Bikini. Dann sollte sie ihr Oberteil ausziehen. Und später war sie ganz nackt.
Molly weinte oft und fehlte ihren Vater an damit aufzuhören. Sie wollte diese Fotos nicht mehr machen! Besonders als ihr Vater eines Tages ihr plötzlich sagte das sie sich Gegenstände wie eine Gurke in die Scheide schieben sollte. Aber ihren Vater war es egal. Er sagte ihr, dass sie froh sein kann das es nur Bilder sind und nicht mehr! Dann schlug er sie, manchmal bis sie unmächtig wurde. Das erregte ihn noch mehr, wenn sie hilflos dalag.
Mit 13.Jahren lernte Molly dann einen Jungen kennen, der John hieß. Er war schon 26.Jahre alt. Sie schlicht sich oft nachts aus dem Haus um bei ihn zu sein. Sie konnte ihn alles anvertrauen, sogar die Sache mit ihrem Vater. Sie war sehr verliebt in ihn. Durch ihn fand sie auch den Mut von ihrem Vater weg zu laufen, aber somit öffnete sie eine weitere Tür zur Hölle!
Die erste seid mit John war wie im Traum für Molly. Irgendwann sagte John dann zu ihr, dass ihr Vater sie suchte und sie schnell Geld verdienen müsse, um in eine andere Stadt zu gehen, vor ihren Vater zu fliehen.
Molly wollte nicht zurück zu ihrem Vater und sie wollte John nicht verlieren!
Sie fragte ihn, was sie tun könnten, da sagte John, dass sie ein wunderschönes Mädchen wäre und er einige Freunde hätte, die für gutes Geld gerne eine Nacht mit ihr verbringen würden. Molly wollte das nicht, da sie Angst hatte, mit den Männern ins Bett zu gehen, aber John versicherte ihr das es nicht der Fall wäre, daher stimmte Molly ein, obwohl ihr dabei sehr unangenehm war.
Zwei Tage später kamen dann drei ältere Männer in etwa von 30-40.Jahren zu ihnen.
Molly war sehr froh darüber das John beim Treffen bei war, doch sie sollte sehr schnell merken was für ein verlogenes Schwein John wirklich war!
Den nach gut einer Stunde meinte einer der Männer, dass er endlich anfangen wollte. Molly frage verwundert mit was? Daraufhin meinte John, dass die Männer etwas mehr Geld gezahlt hätten, für Sex. Molly war schockiert, da John wusste das sie so was nicht machen wollte. „Ach komm, du hast doch auch die Fotos gemacht!“, Lachte John.
Molly fing an zu weinen und wollte weg laufen, aber einer der Männer packte sie und warf sie auf das Bett. Bevor sie etwas machen konnte, packte einer der anderen Männer ihre Arme und hielt sie fest. Ein anderer Ries ihr die Bluse auf. Molly schrie und fleht John um Hilfe an. Dann, als einer der Männer ihr auch die Jeans und den Slip runter Ries, sah sie John, er grinste und hielt eine Videokamera in der Hand. In den Moment wo dieser fremde Mann in sie eindrang hörte sie John noch sagen „Mach weiter so, du bist so geil!“.
Molly wusste nicht mehr wie oft diese Männer mit ihr schliefen, aber sie wurde irgendwann unmächtig. Als sie wieder aufwachte lag sie irgendwo im Wald. Se war halb nackt und ihr tat alles weh. An ihren Beinen lief Blut. Sie versuchte aufzustehen, aber es gelang ihr nicht und sie wurde wieder unmächtig.
Beim zweiten mal erwachte sie in ein Krankenhaus. Eine besorgte Krankenschwester und eine Polizisten standen an ihr Bett.
Molly musste sich viele unangenehme fragen stellen lassen.
Sie erzählte der Polizisten alles über John und dessen Freunde, doch über ihren Vater sagte sie kein Wort. Molly hatte nämlich mitbekommen wie die Polizisten zu einen ihrer Kollegen sagte, dass sie sich wunderte, dass der Vater sie nicht mal vermisst gemeldet hatte.
Nach zwei Wochen kam Molly wieder zurück zu ihrem Vater. Sie erwartet das schlimmste, doch er ignorierte sie vollkommen. Molly wusste nicht, dass die Polizei es merkwürdig fand das sie von ihn weg gelaufen war und ihn deswegen beobachteten.
Vier Monate später musste Molly wieder ins Krankenhaus, da sie starken Unterleib schmerzen hatte. Im Krankenhaus stellten die Ärzte fest, dass Molly in vierten Monat Schwanger war und fast eine Fehlgeburt hatte. Molly konnte das kaum fassen und war gezwungen dieses Kind auf die Welt zu bringen. Diesmal aber stand das Jugendamt hinter ihr. Sie kam in eines dieser neuen Projekten wo sie auf das Mutter sein vorbereitet wurde, aber ihr war von Anfang an klar das sie das Kind nicht wollte.
Als ihr Kind dann auf die Welt kam und ihr dieses kleine hilflose Wesen auf den Bauch gelegt wurde, empfand sie nichts. Sie schrie die Leute an, das man ihr das „Ding“ vom Bauch nehmen sollte. Molly wollte das Kind weder stillen, noch sehen. Das Jugendamt entschloss sich ziemlich schnell das Kind bei einer Pflegefamilie unter zu bringen, die ihn später dann auch Aptotierte.
Am Tag, als ihr Kind zur Pflegefamilie gebracht werden sollte, wurde sie noch ein mal gefragt, ob sie ihn sehen wollte. Aber sie schüttelte den Kopf. Auf die Frage, ob sie einen Namen für ihn hätte, hörte sie kaum hin und sagte, mit den Gedanken woanders, ganz leise Ben.
Ben stand mit offenem Mund vor ihr, als sie fertig war mit erzählen.
Er bekam nur ein schweres stöhnen raus. „Verstehst du nun, warum ich dich lieber weg gegeben habe?“, Sagte sie zu ihn. „Ich war selber noch ein Kind und nach dem, konnte ich dich einfach nicht lieben.“
Ben sah sie an und sagte, dass er in ihrer Situation vermutlich auch so gehandelt hätte. Er fragte sie noch, was mit John und den anderen passiert war. Molly schaute starr in die leere und antwortet, dass man sie nie gefunden hätte. Ben sag sie mitleidig an und er traute sich kaum ihr seine letzte frage zu stellen. Er fand das irgendwie Unpassen, aber er wollte es einfach wissen. Ihn kam die frage kaum über die lieben. „Hast du ab und zu an mich gedacht?“
Molly sah ihn an, dann lächelte sie. „Natürlich!“, Antworte sie. „Ich habe so gehofft, dass du an einen wundervollen Ort kommst mit Menschen die dich lieben.“ Dann machte sie eine kleine pause. „Nach all dem konnte ich keine vernünftige Beziehung mehr aufbauen, außerdem wollte ich keine Kinder mehr. Ich fand es nicht richtig, mein erstes Kind weg zu geben und das nächste zu behalten.“
Molly und Ben unterhielten sich noch eine weile und sie erkannten eine menge Gemeinsamkeiten.
Am Abend, legte sich Molly in ihrem Bett und ließ ihre Gedanken noch einmal in die Vergangenheit schweifen. Sie erinnerte sich zurück an Bens Geburt, wie ihr dieser kleine Junge auf den Bauch gelegt wurde und in ihren Gedanken ließ sie die Liebe zu, die eine Mutter für ihres kleine Baby hatte. Dann schloss sie die Augen und schlief ein.

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