(Review) Der Tod macht Schule - Bröhmann ermittelt wieder


Titel: Der Tod macht Schule - Bröhmann ermittelt wieder
Autor: Dietrich Faber
Seitenanzahl ca. 300

Verlag: rowohlt Polaris
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-86252-025-1





Klappentext
Kommissar Henning Bröhmann führt mit der Direktorin der Gesamtschule Schotten grade ein Gespräch über seine versetzungsgefährdete Tochter, da durchschlägt ein Stein das Fenster des Büros. Nach dem ersten Schrecken wiegelt die Pädagogin ab: Dumme-Jungen-Streich, alles im Griff - Einmischung nicht erwünscht.  Kurz darauf ist sie tot. Jemand hat sie brutal erstochen.

Henning ist entschlossen, diesen Fall zu lösen. Dabei herrscht im Kommissariat grade dicke Luft. Unter anderem muss das Team sich mit einem unsagbar dämlichen Praktikaten herumschlagen, den Polizeipräsident Bröhmann i. R. seinem Sohn ungefragt ins Nest gesetzt hat: Der Mann war Lokaljournalist, und er will den ultimativen Krimi-Besteller schreiben. Auch privat hat Henning mehr als genug Ärger: mit der immer wilder pubertierenden Tochter, mit deren schmierigem neuem Freund. Und dann ist da noch die Schulpsychologin Stefanie Assmann: sehr klug, sehr attraktiv - man versteht sich gut, ein bisschen zu gut vielleicht, denn Kommissar wie Psychologin sind ja verheiratet. Was für eine Dummheit er begangen hat, wird Henning schlagartig klar, als der mutmaßliche Täter per DNA-Probe ermittelt wird...

Mit nervenzerfetzenden Bonus-Material:
Enthält Ausschnitte des Thrillers von Bröhmanns Praktikanten. Prädikat: unterirdisch!


Mein Fazit dazu...
 Also das nenne ich mal einen langen Klappentext, der im Grunde fast schon die ganze Story verrät. Trotzdem war es ein recht spannendes und auch zum Teil lustiges Buch, wo man bis zum Schluss miträtseln konnte wer der Täter ist.
Mir gefiel hierbei die Schreibweise recht gut, da dieser nicht so trocken ist, sondern man das Gefühl hat von einem Kumpel etwas erzählt zu bekommen. So war es auch recht leicht Sympathie für die Hauptfigur Henning zu bekommen und man konnte seine Gedankengänge und Handlungen gut nachvollziehen. Besonders sein Frust wegen der Arbeit oder auch Situationen seiner Ehekrise sind sehr authentisch, alles was man schon einmal gehört oder evtl. sogar selber Erlebt hat.
Ein wenig aus dem Konzept raus gebracht haben mich jedoch die E-Mails die seine Tochter Melina an ihre Freundin Mel geschrieben hat, die meist nach einem Kapitel standen. Persönlich finde ich diese sogar unnötig, da sie wie Lückenfüller wirken, aber jedoch ein wenig helfen die Tochter-Vater Beziehung zu verstehen.
Ebenfalls etwas lästig ist das Bonus-Material, die Ausschnitte des Thrillers-Buch vom Praktikanten, die jedoch so dämlich und schlecht sind, dass man unbedingt weiter lesen muss.

Es war wirklich schwer das Buch mal aus der Hand zu legen, denn es gab nur ganz selten langweilige Passagen.



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