Die letzte Taxifahrt


Titel: Die letzte Taxifahrt
Datum: 14.04.2018
Sprache: Deutsch
Art: Unheimlich

Downloaden oder Lesen über Bookrix.de

Abschlossen 



Klappentext
Eine junge Taxifahrerin gabelt am Friedhof ihren letzten Fahrgast auf, mit dem sie einen wundervollen Abende verbringt. Doch wo wird diese Reise noch Enden?



Die Letzte Taxifahrt
An einem typischen Berliner Herbstabend ist in der Taxizentrale wie immer der Teufel los. Das feuchtkalte, neblig düstere Wetter treibt die Menschen in Scharen in die begehrten Taxis.
Seit einigen Minuten versucht Lotta von der Zentrale aus ihre Freundin Amélie über Funk zu erreichen.
"Wagen 36, bitte melden! Zum Teufel, Amélie, wo steckst du? Schalte gefälligst dein Funkgerät an!", brüllt sie unentwegt ins Funkgerät, so laut das Amélie sie schon fast ohne Funk verstehen könnte.
 Amélie sitzt zur gleichen Zeit in ihren Taxi und versucht die Zentrale zu erreichen.
"Mist, das Funkgerät muß defekt sein.", denkt sie sich und schaut sich kurz in der Gegend um. 
Sie ist in der nähe eines alten Friedhof, wo nicht viel los ist. Doch dann entdeckt sie eine Person. "Ihn nehme ich noch mit, dann mache ich aber für heute Schluss.", ist ihr Gedanke, als diese Person sie zu sich winkt.
Ihr fällt sofort auf wie fein er gekleidet ist.
Als der attraktive Mann auf die Rückbank platz genommen hat, lehnt er sich zu ihr nach vorne und bittet sie ihn in ein nettes Restaurant zufahren.
Auf der fahrt zum Restaurant unterhält sich Amélie ausgesprochen gut mit den attraktiven Mann, dessen Namen Edward lautet. 
Ein bisschen flirten konnte sich Amélie nicht verkneifen, dennoch ist sie sehr verwundert das sie von ihn das doppelte Fahrgeld erhält, als sie ihre Fahrgast am Restaurant heraus lies.
Amélie wollte grade ihren Motor erneut starten und nach Hause fahren, als sich Edward plötzlich in ihren Fenster lehnte und sie mit einer unwiderstehlichen Art bat, ihn doch beim essen zu begleiten.
Sie konnte ihn nicht widerstehen und auch war es die erste Gelegenheit für sie, in einen solchen noblen Restaurant zu essen.
Amélie verbringt mit dem Mann ein wundervollen Abend. Er ist unglaublich charmant und sie fühlt sich komplett hingezogen zu ihn. Selbst einen kleinen Tanz mit ihn kann sie nicht widerstehen, obwohl Amélie überhaupt nichts mit Standardtänze am Hut hat.
Auch Edward scheint von Amélie hin und weg zu sein, denn er versucht merklich das Ende des Abends so weit wie möglich hinauszuzögern.
Als die beiden das Restaurant verlassen und Amélie sich schon verabschieden wollte, schlug Edward ihr plötzlich vor mit ihn doch das in nahe gelegene Rummelplatz zu besuchen.
„Am Schießstand bin ich unschlagbar.“, sagte Edward begeistert und schoss für Amélie ein Hauptgewinn. Amélie schloss den großen Teddy in ihre Arme und lächelt überglücklich.
Amélie merkt in diesen Moment wie sie sich in Edward verliebte. 
In der Geisterbahn dann war es soweit. Amélie erschrak sich und klammerte sich schützen an Edwards Arm. „Na, du brauchst keine Angst haben.“, flüsterte er und gab ihr sanft einen Kuß.
Doch auch der schönste Abend geht einmal zu Ende und Amélie setzt Edward wieder am Friedhof ab.
„Komm mit mir.“, flüstert er ihr leise zu, als er sich von ihr verabschiedet. Doch Amélie wusste nicht so genau ob sie auf seinen Angebot eingehen soll. Schüchtern legt sie ihren Kopf in den Nacken. Er hielt ihre Hand noch lange, als er langsam in Richtung Friedhof lief.
Da merkte Amélie wie ihr Herz schmerzte, sie konnte ihn nicht einfach so gehen lassen. Mit raschen Schritten folgt sie ihn.
Um so tiefer sie sich in den Friedhof begebt, kam ihr ein schleichendes Gefühl. Normalerweise wurde dieser Friedhof oft als Abkürzung verwendet, um auf die andere Seite der Stadt zu gelangen, aber dafür ging man eher am Rande entlang und nicht so tief hinein.
„Wo… Wo führst du mich hin?“, fragt sie ihn. Doch anstatt ihr zu antworten, nahm er sie in den arm & küsste sie. „Ich habe mich in dich verliebt, Amélie.“, sagte er. „Oh Edward, ich glaube ich bin auch verliebt.“, antwortet sie ihn und schmiegt sich in seine Arme. „Dann komme mit mir...“
In diesen Moment bemerkte sie es, er zog sie langsam in einen Grab hinab. Ihre Augen weiteten sich. „Nein… das ist doch ein Grab!“, schrie sie plötzlich auf. „Hab keine Angst, die Dunkle Erde kann ein Angenehmer Aufenthaltsort sein… wenn man nicht allein ist!“ und mit einem Ruck zogt er sie zu sich ins Grab.
Dann schloss sich das Grab über ihnen und die schöne Taxifahrerin wurde nie wieder gesehen.
Nur manchmal, manchmal gibt es einige Abergläubische Personen die an einen verregneten Tag behaupten, abends einen Geist einer schönen Frau gesehen zu haben, die verzweifelt den Weg aus dem Friedhof sucht.

Kommentare

Kommentar veröffentlichen