Der Schatten



Titel: Der Schatten
Datum: 04.01.2016
Art: Gänsehaut
Sprache: Deutsch

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Abgeschlossen

Diese Geschichte aufzuschreiben wurde endlich mal Zeit, den mündlich und in etlichen Versionen habe ich sie schon längst erzählt. Wie ich auf sie kam ist einfach, ich habe selber einen zuerst nicht zu ordnenden Schatten an der Tür gesehen der mich sehr erschrocken hatte. Aber im Gegensatz zu der Geschichte war es zum Glück nur der Schatten eines Baumes der draußen von Wind bewegt wurde.


Klappentext
In der Nacht in meiner ersten eigenen Wohnung, wachte ich plötzlich auf und sah einen Schatten an der Wohnzimmertür. Niemand war bei mir und die Angst überkam mich. Woher kommt dieser Schatten?


Der Schatten
Es war die erste Nacht in meiner ersten eigenen Wohnung. Ich war noch lange nicht fertig damit alle Möbel aufzubauen und meine Sachen auszupacken, aber ich war müde und kaputt und brauchte dringend eine Pause. Ich setze mich mit einen warmen Tee ins Wohnzimmer, umwickelte mich mit einer Decke und legte mich auf den Sofa, der für diese Nacht mein Schlafplatz sein sollte. Im Licht der kleinen Stehlampe schaute ich mich um. Ich fühlte mich so unglaublich glücklich und zufrieden. Es war pures Glück diese Wohnung zu bekommen. Die Miete war sehr günstig, die Lage war perfekt und die Mieter wirkten nett. Es war nur ein kleines Haus mit vier Stockwerken und einen Hof der zu einem Hinterhaus führte der eben so groß war. Außerdem war der Bahnhof nicht weit, so das ich locker zur Arbeit konnte ohne viel zu laufen oder umzusteigen.
Als ich merkte das ich immer müder wurde löschte ich das Licht der Lampe und schlief recht schnell ein. Mitten in der Nacht wachte ich jedoch auf mit dem Gefühl nicht allein zu sein, dass irgendwer da ist und mich beobachtet. Noch halb im Schlaf schaute ich zur geschlossenden Wohnzimmertür. Was ich da sah ließ mich plötzlich hellwach werden und mein Herz schneller schlagen. An der Tür war durch den Mondlicht ein Schatten zu erkennen. Ich drehte in wenigen Sekunden mein Kopf zum Fenster und wieder zurück, dann durch das Zimmer, doch nichts scheint diesen Schatten wiederzugeben. Pure Angst kam mir hoch und ich nahm die erste Lichtquelle die zu greifen war, mein Handy. Mit dem Display Licht leuchtet ich die Tür an und der Schatten wurde deutlicher. Es sah aus wie ein Menschlicherschatten! Mein Atem blieb stehen, der Schweiz rannte meine Stirn herunter. Wie konnte das sein? Hier war niemand und von draußen konnte es auch nicht sein, schließlich befand ich mich im zweiten Stock. Als der Schatten dann auch noch seinen rechten arm bewegte und auf mein Aquarium an der Wand zeigte, hatte ich nur noch Panik. Mit einem Sprung war ich am anderen Ende des Sofas wo die Stehlampe sich befand und machte das Licht an. Das Zimmer wurde nun hell erleuchtet und der Schatten war weg.
Ich ließ das Licht die ganze Nacht an und konnte erst wieder einschlafen als die ersten Sonnenstrahlen am Himmel waren.
Als ich aufwachte war es schon Mittag. Eigentlich sollte ich schon längst auf Arbeit sein, aber durch den mysteriösen Schatten in der Nacht hatte ich verschlafen. Grade als ich auf Arbeit anrief und am Aquarium vorbei lief, viel mir sofort auf das drei meiner Fischer tot im Becken schwimmtden und ich bekam Gänsehaut, weil ich daran denken musste wie der Schatten auf das Aquarium zeigte. Dadurch hatte ich im ersten Moment nicht mitbekommen was meine Kollegin zu mir sagte und bat sie es noch mal zu wiederholen. "Mach doch mal die Nachrichten an, die S-Bahn mit der du sonst fährst, die ist entgleist. Es gibt viele verletze und wohl drei tote."
Ich konnte es kaum fassen was sie mir da grade sagte. Geschockt lief ich zurück zum Sofa und setze mich erstmal. Ich nahm die Worte meiner Kollegin nur noch ganz weit weg wahr und dachte an den Schatten der mir in der Nacht solche Angst eingejagt hatte. Hätte ich ihn nicht gesehen, wer weiß ob ich in dieser S-Bahn gewesen wäre und ob mir was passiert wäre. Ich seufzte erleichtert auf und dachte daran welches Glück ich habe. Ich wusste es, seit dem Augenblick als ich diese Wohnung betreten habe, dass sie nicht nur mein zuhause sein wird, sondern ich mich sicher fühlen konnte.

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